Für das von der DFG geförderte interdisziplinäre Graduiertenkolleg „Modellbasierte Entwicklung von Technologien für selbstorganisierende dezentrale Informationssysteme - zur Anwendung im Katastrophenmanagement“ ist
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zu vergeben. Dabei sollen insbesondere neue Herausforderungen an leistungsfähige Routing-Verfahren, vernetzte Informationssysteme, robuste Workflow-Steuerungen sowie an die Integration von Geoinformationssystemen angenommen werden. Das Kolleg vereint Forscher aus der Informatik sowie den Geowissenschaften und stützt sich auf die Kompetenzen seiner Kooperationspartner aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.
Wir bieten spannende Forschungsfelder mit intensiver Betreuung sowie eine feste Einbettung in das reichhaltige wissenschaftliche Umfeld von Berlin und Potsdam. Das Graduiertenkolleg basiert auf einem gut durchdachten und detailliert beschriebenen Studienprogramm. Es sieht insgesamt 8 Semesterwochenstunden für die Doktoranden vor und wird flexibel gestaltet, um einer zeitlichen Überlastung der Doktoranden vorzubeugen.
Am IT-Referat der Zentrale des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) in Berlin sind im Rahmen einer Kooperation mit dem Excellenzcluster TOPOI voraussichtlich zum
zwei Stellen einer Programmiererin/eines Programmierers bzw. einer Webentwicklerin/eines Webentwicklers zu besetzen. Es handelt sich jeweils um ein bis zum 31. Januar 2009 befristetes Beschäftigungsverhältnis in Vollzeit. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgelt¬gruppe E 10/E 11 TvöD-Bund, je nach Qualifikation und Berufserfahrung. Die Arbeit wird in einem Team mit zwei studentischen Hilfskräften und der Projektleitung eines DAI-Mitarbeiters erfolgen.
Das DAI ist eine Bundesanstalt im Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts. Es verfügt als weltweit tätige Forschungseinrichtung über eine Netzwerkinfrastruktur mit Zentrale in Berlin-Dahlem und mehreren Standorten im In- und Ausland.
Ihr Aufgabengebiet (nicht abschließend):
Es soll ein umfassendes, webbasiertes, mehrsprachiges Informationssystem entwickelt werden, das für verschiedene archäologische Forschungsprojekte weltweit eingesetzt werden kann. Verschiedene Datenmengen (Grabungsdaten, Fotos & Zeichnungen, Archivmaterial, Literatur, Koordinaten, etc.) müssen sinnvoll miteinander verknüpft und als forschungsnahes Arbeitsinstrumentarium aufbereitet werden. Aufgabe ist es, ein in Ansätzen bereits vorhandenes System (auf Basis von Apache, PostgreSQL, PHP) weiterzuentwickeln, so dass als Zwischenstufe XML-Daten generiert und mittels CSS/XSLT projektspezifisch im Browser angezeigt werden. Es gilt die Grundfunktionalitäten von webbasierten Datenbanken (Eingabe, Suche, Ausgabe, Export, Indexlisten, Ausdruck) sicherzustellen. Die detaillierten Anforderungen werden in einem Pflichtenheft festgehalten.
Anforderungen:
− Abgeschlossenes Informatikstudium oder vergleichbare Ausbildung bzw. langjährige Berufserfahrung
− Einschlägige Erfahrungen mit XML, XSLT und CSS sowie mit der Skriptsprache PHP
− Sicherer Umgang mit relationalen Datenbanken (vorzugsweise mit PostgreSQL) und der Modellierung von heterogenen Datenmengen
− Kenntnisse in weiteren webrelevanten Technologien sind von Vorteil (z. B. JavaScript, AJAX, SVG)
− Wissen über Konzepte zur Anbindung von komplexen Datenbanken an Weboberflächen (z. B. Model-View-Controller-Architektur, Einsatz von Widgets)
− Erfahrungen in der Teamarbeit
Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach Maßgabe des Bundes¬gleichstellungsgesetzes, Schwerbehinderte nach den Vorschriften des Sozial¬gesetz¬buches IX bevorzugt berücksichtigt.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen wie Lebenslauf, schulischen Werdegang, Ausbildungsnachweisen, qualifizierten Arbeitszeugnissen sowie detaillierten Angaben über bisherige berufliche Tätigkeiten werden bis zum
22. September 2008
an folgende email-Adresse erbeten:
sch@dainst.de (Felix Schäfer)
Es wird gebeten, den auf der Homepage des DAI (www.dainst.de) eingestellten Bewerbungsbogen ausgefüllt beizufügen.