Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über Art und Umfang der geplanten Lehrveranstaltungen (in Veranstaltungsstunden) im Graduiertenkolleg:
Jahr1 Jahr2 Jahr3 Summe Ringvorlesung und Seminar 48 48 - 96 Forschungskolloqium 64 64 64 192 Spezialvorlesungen und Seminare 64 64 64 192 Workshops und Klausurtagungen 16 20 16 52 Veranstaltungen von Gastwissenschaftlern 16 16 16 48 Summe 208 212 160 580
Hiermit ergibt sich ein durchschnittlicher Umfang an Lehrveranstaltungen in Höhe von 6 Semesterwochenstunden (berechnet auf die nicht vorlesungsfreie Zeit). Es wird angestrebt, das Studienprogramm der Kollegiaten durch die Teilnahme an weiteren regulären Lehrveranstaltungen an der HU Berlin auf insgesamt 8 Semesterwochenstunden zu erhöhen.
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„Modellbasierte Entwicklung von Technologien für selbstorganisierende dezentrale Informationssysteme“ Im ersten und zweiten Jahr finden im Wintersemester Ringvorlesungen statt, die die Kollegiaten bis zum aktuellen Stand der Forschungsthemen aus den verschiedenen Disziplinen hinführen. Die Vorlesungen werden durch die antragstellenden Hochschullehrer getragen, die dazu entsprechend den einzelnen Teilprojekten Teams bilden. Die Teilnahme ist Pflicht für alle Kollegiaten. Zur Vertiefung jedes Gebietes werden jeweils Übungen angeboten, die Basis für den Leistungsnachweis zu dieser Veranstaltung sind.
Thema Veranstaltungsstunden Dozent Katastrophenmanagement 4 Prof. Dransch Geo-Informationssysteme 6 Prof. Dransch Selbstorganisierende Netze 6 Prof. Redlich Datenbanken und Informationssysteme 6 Prof. Freytag/Prof. Leser Modellbasierte Softwareentwicklung 6 Prof. Fischer/Dr. habil. Holz Peer-2-Peer-Netze 6 Prof. Reinefeld
Thema Veranstaltungsstunden Dozent
Verteiltes Datenmanagement
(P2P, PDMS, Sensornetzwerke) 4 Prof. Leser
QoS und verlässliche verteilte Systeme 4 Prof. Malek
Modellierungskalküle I 4 Prof. Fischer
Modellierungskalküle II 4 Prof. Reisig
Workflow-Management 6 Prof. Reinefeld
Datenbanken – Zugriff,
Verteilung und Sicherheit 4 Prof. Freytag
Modellbasierte Verifikation
und Testautomatisierung 6 Prof. Schlingloff
„Modellbasierte Technologien für selbstorganisierende dezentrale Informationssysteme“ Die Forschungskolloquien bilden den wichtigsten Teil des Studienprogramms sowohl für die Stipendiaten und Kollegiaten als auch die tragenden Hochschullehrer. In dieser wöchentlichen Veranstaltung stellen die Kollegiaten ihre eigenen Forschungsergebnisse vor und bearbeiten eigenständig forschungsrelevante Literatur. Pro Teilnehmer (Stipendiat, Kollegiat) wird dabei ein Umfang von jährlich ca. zwei Vorträgen angestrebt. Besonderer Wert wird innerhalb der Forschungskolloquien darauf gelegt, dass die zentralen Ideen verständlich und nachvollziehbar dargestellt werden und dass die Vorträge zu einer kritischen und intensiven Diskussion führen. Neben dem wissenschaftlichen Austausch liegt ein zweiter Aufgabenbereich der Forschungskolloquien in der Förderung der sozialen Kompetenz und Teamfähigkeit. Die fortgeschrittenen Kollegiaten und Post-Doktoranden werden aufgefordert, die Kollegiaten aus dem ersten Jahr inhaltlich und organisatorisch zu unterstützen (Mentorenkonzept). Das Kolloquium wird sowohl organisatorisch als auch inhaltlich von den Kollegiaten in eigener Regie vorbereitet und durchgeführt
Diese Veranstaltungen finden, wie auch die Forschungskolloquien, in einem wöchentlichen Rhythmus statt. Ziel dieser durch Teams von Hochschullehrern getragenen Veranstaltung ist die Ausrichtung und Vertiefung der Promotionsvorhaben entsprechend den einzelnen Teilprojekten. Den Schwerpunkt bilden auf der einen Seite Vorlesungen, die den Teilnehmern Grundkenntnisse in dem jeweiligen Spezialgebiet vermitteln, und auf der anderen Seite Seminare, in denen die Kollegiaten nachweisen, dass sie sich in das Spezialgebiet eingearbeitet haben. Bei letzteren wird dabei eine kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsergebnissen auf einem hohen wissenschaftlichen Niveau angestrebt.
Die Vertiefungsveranstaltungen und Seminare finden über die gesamte Laufzeit des Studienprogramms statt und werden zu den folgenden Themen angeboten:
Die Kollegiaten werden angehalten, selbständig und eigenverantwortlich kleinere wissenschaftliche Veranstaltungen auszurichten. Dies reicht vom Verfassen eines Aufrufs zur Veranstaltung über die Auswahl geeigneter Referenten bis hin zur inhaltlichen und organisatorischen Durchführung der Veranstaltung. Die Veranstaltungen sollen sowohl dazu dienen, dass die Kollegiaten den Wissenschaftsbetrieb außerhalb des Kollegs besser kennen lernen, als auch dazu, das Kolleg und die Leistungen seiner Kollegiaten überregional nach außen sichtbar zu machen. Als Form sind dabei u. a. Workshops, Poster-Sessions (z. B. im Rahmen des Tages der Informatik) oder aber Special Tracks im Rahmen nationaler oder internationaler Konferenzen denkbar.
Klausurtagungen dienen der Erfolgskontrolle und finden am Abschluss eines jeden Semesters statt. Auf diesen Tagungen tragen alle Kollegiaten vor und weisen so die im Laufe des Semesters erworbenen wissenschaftlichen Kenntnisse und die eigenen Forschungsergebnisse nach. An der Klausurtagung sind alle tragenden Hochschullehrer beteiligt. Ab der Kernphase kann eine der zwei jährlichen Klausurtagungen auch im Zusammenhang mit einem Workshop durchgeführt werden.
In Abhängigkeit von der Länge ihres Aufenthaltes werden die vom Graduiertenkolleg eingeladenen Gastwissenschaftler Vorträge, Kompaktkurse oder auch Blockveranstaltungen anbieten. Neben den im Gastwissenschaftlerprogramm vorgesehenen Einladungen an Kollegen aus anderen Forschungseinrichtungen werden auch spontane Einladungen erfolgen, falls einschlägig qualifizierte Kollegen aus Übersee oder dem näheren Ausland einen längeren Aufenthalt in Europa bzw. in Deutschland planen und einen Teil dieser Zeit an der HU Berlin verbringen möchten.
Seminar „Vortragskompetenz, Präsentationstechnik und Moderation“ (Prof. Reisig)
Themen:
Diese Veranstaltung ist fakultativ für alle Kollegiaten
Seminar „Entrepreneurship und Managementkompetenz“ (Prof. Malek)
Themen:
Diese Veranstaltung ist fakultativ für alle Kollegiaten